25.03.2019|Kreistagsfraktion (Pressemitteilung)

KATWARN nun bald auch im MTK – aber warum erst jetzt?

SPD-Kreistagsfraktion verwundert über schleppende Einführung des App-basierten Warnsystems KATWARN - „Wir als SPD-Kreistagsfraktion begrüßen natürlich, dass KATWARN nun endlich auch im Main-Taunus-Kreis eingeführt wird“, stellt der Fraktionsvorsitzende Dr. Philipp Neuhaus fest, nachdem dies vom Kreis bekanntgegeben wurde, „das geht schließlich auf zwei SPD-Anträge aus den Jahren 2014 und 2017 zurück, in denen wir bereits die Vorteile des Systems klar geschildert haben.“

 

Dr. Philipp Neuhaus

SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Philipp Neuhaus

Zur Hintergrundinformation: Das Programm „KATWARN“ ergänzt die hergebrachten Kommunikationswege bei Katastrophen- und Gefahrensituationen und richtet sich direkt an die Bürgerinnen und Bürger, indem es Warnmeldungen über eine kostenfreie App an Smartphones übermittelt. In zahlreichen Fällen konnte das System bereits seine Leistungsfähigkeit zeigen. Der Nutzen ist unbestritten. Fast alle hessischen Städte und Landkreise haben sich dem System inzwischen angeschlossen. Gleichwohl hielt die Kreisspitze eine langwierige Prüfung der Erforderlichkeit und möglicher Alternativen für notwendig, nachdem das Amt für Brandschutz und Rettungswesen des MTK sich zunächst 2014 gar explizit gegen eine Einführung von KATWARN aussprach. Auch der neuerliche Antrag der SPD im Jahr 2017 versandete zunächst im zuständigen Ausschuss, nachdem von der Kreisspitze wiederholt Bedenken geäußert wurden.
Ärgerlich sei, wie lange der Kreis letztlich für die Einführung benötigt habe: „Wir haben ja kaum noch damit gerechnet. Knapp fünf Jahre sind seit dem ersten Antrag der SPD vergangen. Seither wurde die Einführung immer wieder auf die lange Bank geschoben und Gründe gegen eine Einführung vorgebracht. Ein wirkliches Interesse, hier für mehr Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger zu sorgen, sieht anders aus.“ Wenn in diesem Zusammenhang dann von der Pressestelle des MTK Aussagen veröffentlicht werden, die auf die Vorreiterrolle des Kreises bei der Digitalisierung abzielten, dann sei das angesichts des Hergangs schon etwas befremdlich, findet Dr. Neuhaus: „Die schleppende Einführung von KATWARN im MTK nach fast fünf Jahren ist nun wirklich kein Ruhmesblatt für die Kreisverwaltung.“ Wenn sich der Kreis hier für die Einführung feiern lässt, solle man das nicht vergessen, findet die SPD und will mit einer Anfrage im Kreistag von der Kreisspitze nun genauer erläutert bekommen, wieso die Einführung so spät erfolgte.

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