Bei der Aktion Rote Hand sammeln Schü¬le¬rinnen und Schü¬ler auf Papier rote Hand¬ab¬drücke, die das blu¬tige Geschäft mit Kin¬der¬sol¬daten sym¬bo¬li¬sieren. Die ge¬sam¬melten Hände sol¬len eine Mah¬nung an die Poli¬tik sein, sich welt¬weit gegen den Ein¬satz von Kinder¬sol¬daten zu engagieren.
Auch im Wahlkreis der Landtagsabgeordneten Nancy Faeser beteiligten sich Schulen an dieser sehr wichtigen Aktion. So folgte die SPD Politikerin sehr gerne der Einladung von zwei 5. Klassen der Obermayr International School in Schwalbach zu einem Unterrichtsbesuch zu dem Thema. Die Kinder überreichten der Schwalbacherin ihre Briefe zur Weitergabe an die Bundes- und Europapolitiker.
Nancy Faeser setzte ihr Versprechen bereits einen Tag später in die Tat um, als sie ihrer Kollegin im Bundestag, der ehemaligen Bundesministerin für Entwicklungshilfe, Frau Heidemarie-Wieczorek-Zeul, die Briefe übergab. Damit waren die Briefe gleich an der richtigen Adresse. Das Bundesministerium für wirt¬schaft¬liche Zu¬sam¬men¬arbeit und Ent¬wick-lung unter¬stützt seit vielen Jahren ehe¬ma¬lige Kin¬der¬sol¬daten. Auch Heidemarie Wieczorek-Zeul hatte während ihrer Amtszeit als zuständige Ministerin mit der Thematik zu tun und ist nach wie vor Mitglied in den Gremien der UN und wird dort die Unterschriften, d.h. in New York oder Genf, abgeben. Sie versprach, sich weiter aktiv gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu engagieren.

