Und nun soll eine weitere Tagesstätte für Kinder unter drei und über drei errichtet werden. Das ist - so zeigen die Zahlen - auch dringend notwendig, um dem stetigen Wandel - immer mehr Mütter gehen arbeiten - und dem gesetzlichen Anspruch zu entsprechen und um entsprechend gewappnet zu sein.
Zunächst gilt es, einen optimalen Standort zu finden.
Wie muss der beschaffen sein?
Es sollte sich um eine gemeindeeigene Fläche handeln. Alternativ sollte das Grundstück zu einem vernünftigen Preis und zu realistischen Bedingungen erworben werden können.
In jedem Fall muss die Fläche ausreichend groß sein.
Und der Standort sollte - so ganz ausdrücklich die FWG-Fraktion in der Sitzung des Sozialausschusses - über mindestens (!) drei Straßen mit dem Auto zu erreichen sein.
Eine unlösbare Aufgabe!
Dass es einen solchen Standort nicht gibt, darüber sind wir uns alle einig.
Aber es gibt einen Standort, der nahezu optimal ist. Es handelt sich um die Randlage Hartmutweg/Keltenweg. Das Grundstück gehört der Gemeinde. Es ist schön gelegen, sozusagen mit Blick ins Grüne und ausreichend groß.
Es befindet sich in der Nähe des neuen Baugebietes Sossenheimer Weg, zudem in einer Ecke von Sulzbach, in der noch keine Einrichtung besteht, so dass sich hier ein für den gesamten Ort ausgewogenes Netz ergibt.
Vor allem jedoch: Das Grundstück gehört der Gemeinde und muss nicht teuer erworben werden.
Zum Grundstück führen sogar zwei Anbindungen. Das ist zwar für manche nicht genug, wie wir im Ausschuss gehört haben und wohl auch hier hören werden, aber es ist ausreichend. Wer denkt denn im Übrigen an die Anwohner des Klippelgartens mit Hort und Schule oder an die Anrainer der Rittergasse, wo es jeweils nur eine Zufahrt gibt und zudem noch kreuz und quer geparkt wird?
Ich denke, die Vorteile, die für den Standort sprechen, überwiegen. Es gibt auch keine Alternative. Der Erwerb des Grundstückes Eschborner Straße können wir uns nicht leisten. Da führen auch die ständigen Appelle zum Nachverhandeln nicht weiter, wenn auf der anderen Seite keine Bereitschaft zum Verhandeln besteht. Und eine Erweiterung des Pfiffikus auf mehr als 5 Gruppen, also auf weit über 100 Kinder, führt zu einem unüberschaubaren und anonymen Massenbetrieb.
Daher bevorzugen wir von der SPD-Fraktion wie schon mehrfach betont den Standort Hartmutweg/Keltenweg.



